Baby-Update Monate 5 und 6 - Ein Hello und ein Good-Bye

Wie die Zeit vergeht! Jemand (unser kleines Mädchen) wird in 8 Tagen schon 6 Monte alt. Und das ist gut so. Viele sagen, dass sie sich wünschen würden, das Baby bliebe immer klein. Uns geht es nicht so. Mit "uns" meine ich sowohl meinen Lieblingsmann und Papa des Babys, als auch mich und vor allem das Baby selbst.

Die kleine Motte genießt es noch mehr, als wir Eltern, unabhängiger zu sein und mehr zu können. Seit sie durch beständiges und anstrengendes Zappel- und Strampeltraining ein wenig Muskulatur aufgebaut hat, übt sie fleißig das Drehen und Hochziehen und erkämpft sich so neue Perspektiven. Im Kinderwagen liegen findet sie doof, weil sie von da aus kaum was sehen und schon gar nichts spannendes machen kann. 

Ich habe lange gehadert bzw. eher überlegt, ob ich mir einen Babyjogger zulegen soll und mich letztlich dafür entschieden. 

 

 

Bedingt durch Fremdelphasen oder jobbedingte Abwesenheit des Daddys kann ich die Kleine oft nicht zu Hause lassen und das für mich so wichtige Laufen drohte nur noch ganz selten möglich zu sein. Außerdem mag sie eben die Kinderwagenschale nicht mehr und ist für den Buggy zu klein, weil sie noch nicht alleine sitzen kann. All das ist im Babyjogger anders. Sie sitzt (bzw. hängt) schön schräg da drin und schaut nach vorne, das gefällt ihr. Für mich sind jetzt auch wieder ausgedehntere und babysitterunabhängige Läufe drin.

 

Hello competitions

Und apropos Laufen: Wie die Überschrift des Posts bereits verrät, haben die Lebensmonate 5 und 6 unserer Zuckerpuppe sportlich betrachtet einen Abschied und ein Willkommen für mich mit sich gebracht: Über das Willkommen freue ich mich besonders.

Anfang Juni habe ich das erste Mal seit der Geburt der kleinen Maus wieder an einer Laufveranstaltung (dem Sportscheck Stadtlauf in Dresden) teilgenommen. Für mich war der Start dort völlig entspannt, weil ich einen Freistartplatz von meiner lieben Kundenberaterin der DAK, die den Lauf sponsert, bekommen habe (1000 Dank nochmal an dieser Stelle). 

Dresden scheint irgendein Abo für sengende Hitze für den Stadtlauf zu haben, denn in jedem Jahr ist es am Tag des Stadtlaufes so warm, dass zumindest für mich an eine Jagd nach Bestzeiten nicht zu denken ist. So war es auch an diesem Jahr, was mir zusätzlich geholfen hat, den Lauf ganz entspannt anzugehen und nicht mal auf den gedanken zu kommen zu versuchen, an meine alte 10km-Bestzeit (50 Minuten) ranzukommen.

Schlechte Erfahrungen mit Laufwettkämpfen bei (zu) heißem Wetter hat in der Vergangenheit auch mein Laufpartner gemacht, sodass wir beide schön gemächlich und super vernünftig in weit über einer Stunde die Ziellinie passiert haben. Ich war megastolz 5 Monate und 3 Tage nach der Geburt meines geliebten Mädchens schon wieder einen solchen Lauf absolvieren zu können und freue mich auf viele weitere. 

Goodbye Gym

Verabschieden muss(te) ich mich von meiner Mitgliedschaft im Gym. Ich glaube nicht, dass das Mutterwerden automatisch das Ende einer Gymmitgliedschaft bedeuten muss. Ich könnte auch weiter hingehen. Es gibt dort sogar eine tolle Kinderbetreuuung. Praktikabel ist das Training dort für mich aber (leider!) für mich zur Zeit nicht mehr. Schon seit meiner Schwangerschaft wohne ich nicht mehr in der Nähe des Studios. Und jeder, der Kinder hat, weiß: Jeder Tag ist anders und man weiß vorher nicht wie. Die Kinderbetreuung im Gym hat ein paar Stunden am Vormittag und ein paar am Nachmittag offen. Ich füttere nach einem festen Zeitplan. Manchmal fremdelt das Baby. Inkl. Hin- und Rückfahrt, Essen, Umziehen und babybedingten Rückschlägen, wie kleine Explosionen in der Windel, nochmal Umdrehen, weil die Jacke, Mütze oder das Spielzeug vergessen wurde, ein Anruf kurz vor dem Losgehen oder oder oder dauert immer alles zu lange. Einmal kam ich im Gym an 30 Minuten bevor die Kinderbetreuung zumacht. Da lohnte sich das Umziehen kaum.

 

Auuußerdem: Ich habe es noch gar nicht groß angekündigt, aber ich absolviere grade selber nebenbei eine Fitnesstrainer-B- und eine Ernährungsberaterlizenz. Ich brauche also die Trainer und Geräte im Studio nicht mehr so dringend wie noch vor ein paar Jahren, weil ich selber ein ganz gutes Verständnis dafür entwickelt und erlernt habe, wie ich was trainieren kann und muss. Auch zu Hause oder mit Baby und Freundin im Park. Theraband, Togu Brasil usw. Hello. Gym Goodbye. Aber nicht alle Abschiede sind für immer.

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