10 facts about me

Auf Instagram gibt es ein #10factsaboutme-Tag und ich habe mich gefreut, als ich von der lieben @strongbluemchen dort nominiert wurde, doch mal 10 Fakten über mich zu verraten. Ich bin nur (vielleicht sollte das direkt Fakt No.1 sein ;-P) am Handy so schrecklich tippfaul, dass ich bei Instagram nur die Fakten an sich genannt habe und hier schön gemütlich vom Rechner aus die Hintergründe berichte. 

 

#1 - coffee addict

Ich bin kaffeesüchtig. An den meisten Tagen trinke ich vier große Tassen. Und ohne Kaffee geht auch nicht wirklich irgendwas bei mir. Das leitet über zu Punkt 2:

 

#2 - running keeps my sanity

Ich bin auch laufsüchtig. Wobei "Sucht" so ein negativ behafteter Begriff ist. Meine Laufsucht empfinde ich nicht als etwas Negatives. Wenn ich nicht laufen kann, bin ich weniger ausgeglichen und fühle mich auch weniger gesund. Beim Laufen wird mein Kopf frei und Probleme werden kleiner oder sie verschwinden sogar ganz. Das Laufen gibt mir Kraft für meinen Alltag. Deshalb heißt mein Blog übrigens auch run2beat. Ich laufe, um meinen Schweinehund und schlechte Stimmung, Probleme und Stress zu besiegen und das funktioniert bei mir ganz wunderbar. Wenn ich laufen kann, fühle ich mich stärker, schöner, selbstbewusster, gelassener, leichter und lebenslustiger.

 

#3 - hometarier

Ich bemühe mich zu Hause um eine fleischfreie Ernährung. Vielleicht werde ich irgendwann zur Vegetarierin, aber als Zwischenschritt erschien mir das von uns "Hometarier" getaufte Konzept ganz praktikabel: Ein komplettes Verbannen sämtlichen Fleisches und Fisches aus meiner Ernährung habe ich mir nicht zugetraut. Manchmal gelingen mir Umstellungen besser, wenn ich sie Schritt für Schritt vollziehen kann und so ist es glaube ich auch hier. Ich versuche, Fleisch und Fisch nicht mehr einzukaufen.

Das gelingt mir ganz gut. Manchmal koche ich Wildlachs-Pasta und einmal im Jahr Rouladen. Oft kochen wir aber auch vegan. Je länger unser Hometarierism dauert, desto leichter fällt mir der Verzicht und ich glaube fest daran, dass mich allein die theoretische Option "auswärts" Fleisch oder Fisch essen zu dürfen, bei der Stange hält. Tatsächlich entscheide ich mich nämlich in Restaurants oder an kleinen Buffets auf Parties usw. mittlerweile oft für etwas Vegetarisches oder gar Veganes.

 

#4 - lipsticklove

Ich glaube, dass man anhaben kann, was man will und die Haare messy sein können. Sobald eine Frau einen guten und auffälligen Lippenstift trägt, ist sie gut angezogen. Praktisch trage ich aktuell wenig auffälligen Lippenstift, weil ich zur Zeit häufig mit Freund und/oder Babymädchen unterwegs bin und beide müssen ständig abgeknutscht werden. Und das Konzept des kussechten Lippenstiftes halte ich für ein Gerücht. Einen urban myth. Eine perfide Lüge der Kosmetikindustrie.

Ich habe aber immer einen Lipstick dabei. Just in case. Für spontane Papparazzi-Fotos oder den Fall, dass ich das doofe Mädchen aus meiner Schulklasse oder einen Exfreund nach Jahren wieder sehe und spontan umwerfend aussehen muss. 

 

#5 - the thing about movies

Also ich habe ja diverse akademische Grade, das Seeferdchen, das Schwimmabzeichen in Bronze auch und einen Führerschein Klasse B. Aber sobald ein Plot von einem Film zu kompliziert wird, steige ich aus, werde bockig und möchte - trotz großen theoretischen Interesses - nicht mehr zu Ende kucken. Das betrifft hauptsächlich Filme, aber leider - obwohl ich ein großer Serienjunkie bin - auch eine Serie. Passt auf: Game of Thrones. Ich versteh das einfach nicht. Da gibt es zu viele Leute und die sehen auch alle gleich aus.

Noch schlimmer wird es - und auch das trifft leider auf Game of Thrones zu - wenn da Dinge passieren, die in der realen Welt nicht gehen. Dann sitze ich vorm Fernseher und denke: "Hä?!". Und zum Ärger aller sage ich das nicht selten auch laut. Die Hobbit-Trilogie konnte ich nicht kucken, nach Teil 2 bin ich ausgestiegen und es hat sich schon als enorme persönliche Leistung angefühlt, Teil 1 und 2 durchzustehen. Und wenn irgendwelche Galaxien vorkommen oder Zombies oder Außerirdische, gehe ich lieber ins Bett. Das Gute daran ist: Ich spare ganz schön viel Geld, weil ich fast nie ins Kino will.

 

#6 - tech-addict

Das Auswerten von irgendwelchen Daten beim Sport macht mir Spaß und motiviert mich. Zum Glück bin ich damit nicht allein, deswegen boomt auch die Sportuhren-Industrie. Aber so richtig erklären kann ich mir das nicht. Das ist wie diese Autokarten-Kartenspiele (komisches doppelgemoppeltes Wort, aber ich glaube das heißt so), bloß dass ich das mit mir selbst spiele. Welches Workout hat mehr Kalorien verbrannt, bei welchem Lauf war die Herzfrequenz besser (höher oder niedriger, je nach Art des Trainings), die Distanz länger, die Pace schneller.

 

#7 - Child of the GDR

Auch wenn es nur die letzten Jahre waren, ich bin ein Kind der DDR, ich habe mit Papa für Bananen angestanden und auch sonst noch ein paar DDR-Dinge erlebt. 

 

#8 - I stick to my hometown

Ich lebe auch als Erwachsene noch und wieder in der Stadt, in der ich geboren wurde. 

Ich dachte als Abiturientin, dass ich nach der Schule keinesfalls in Leipzig, meiner Geburtsstadt, bleiben werde und auch nicht bleiben kann und will. Schon wegen des Lebenslaufs. Ich glaubte, dass es nicht gut aussieht, wenn jemand nicht vom Fleck kommt. Bzw. dachte ich genau das: Wenn jemand in der Stadt bleibt, in der er oder sie geboren wurde, kommt die Person nicht vom Fleck. Nach dem Abi war ich AuPair in den USA und bin dann zurückgekommen. Zum Studieren war ich erst in Halle (nur 40km von Leipzig entfernt) und bin schon nach 5 Semestern zurückgekehrt. Leipzig ist einfach zu schön. Zu schön geworden. Nach der Wende war es hässlich und chaotisch. Dreckig und die Menschen waren komisch. All das hat sich so so gewandelt. Leipzig ist wunderschön. Es hat die perfekte Größe, ist modern und grün und hat eine tolle Künstler- und Kulturszene. Und die Menschen sind jung, offen und freundlich. Und Leipzig ist zentral, in Deutschland und in Europa.

Lange war es mir peinlich zu sagen, ja ich bin hier geboren und geblieben und ich hatte das Bedürfnis, mich dafür rechtfertigen zu müssen. Mittlerweile erfüllt es mich mit Stolz, wenn ich in einer Runde auf einer Party oder sonst irgendwo meine Hand heben darf, wenn gefragt wird: "Ist hier irgendjemand ein echter Leipziger?"

 

#9 - the no added sugar policy

Ich versuche, zugesetzten Industriezucker aus meiner Ernährung zu verbannen. Das klappt mal besser und mal schlechter. Schon bei der Definition bin ich unsicher, obwohl ich sie selbst mache. Zählt Bio-Rohrzucker dazu? Es gibt ein paar Dinge, von denen komme ich nicht weg. Othello-Schokokekse, Weihnachtsschokokekse nach altem Familienrezept, Mürbchen (= ein sächsisches Mürbeteiggebäck), Lion weiße Schokolade, Fred Ferkel und ein tödlicher veganer Schokokuchen von einer Freundin und noch ein paar Dinge. 

 

#10 - the bilingual baby

Wir erziehen unsere Zuckerpuppe (= unser Baby) zweisprachig, obwohl wir beide deutsche Muttersprachler sind. Mal sehen, wie das wird.

 

Ich hoffe, Euch hat der kleine Einblick gefallen. Lasst mich wissen, falls Ihr Fragen habt. 

Ein schönes Wochenende Euch Allen!! <3

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Claudia (Samstag, 22 April 2017 16:39)

    #4 Du siehst immer umwerfend aus!!

  • #2

    Thea (Samstag, 22 April 2017 23:12)

    Wunderbar geschrieben...., und neu war mir nur: #5 - the thing about movies :-)