DER BERG RUFT...

... und wir folgen ihm.

Als zweites Intervalltraining für Christinas Weg zu einem 5km-Lauf unter 30 Min. habe ich mir ein Bergtraining vorgenommen. Leipzig ist eine Stadt ohne echte Berge, Alpenläufer würden über uns lachen. Aber es gibt vier Hügelchen, von denen der Fockeberg der schönste und der mit dem steilsten und längsten Anstieg ist, bei dem trotz des Leipziger Flachlandes echtes Trailflair aufkommt. Für den Abgang gibt es aber, was den Fockeberg zum nahezu perfekten Trainings"berg" macht, einen etwas flacheren und längeren asphaltierten Weg für den Abgang. Das gibt der strapazierten Herzfrequenz nach dem Aufgang ein bisschen Zeit zum Ausruhen, ohne dass man unbedingt stehen bleiben muss und mindert das Verletzungsrisiko gegenüber dem steilen, steinigen und oft matschigen Waldweg, den wir bergauf genommen haben.

Christina und ich sind nicht nur Freundinnen, sondern auch Kolleginnen und als wir unsere Erfolge beim ersten Intervalltraining vorletzten Freitag beim Mittagessen im Kollegenkreis kundgetan haben, hat sich unser lieber Kollege Nils dem nächsten Training kurzerhand angeschlossen, so dass wir gestern zu dritt zum Berg gefahren sind.

 

Für die beiden Bergtrainingsneulinge habe ich mir drei "Runden" Bergtraining - also drei mal hoch- und runterlaufen - überlegt. Damit der Einstieg ins erste Bergtraining nicht zu ungemütlich wird, haben wir auf dem Plateau (von dem aus es auch eine herrliche Aussicht über Leipzig zu sehen gibt) kurz pausiert. 

Da aber von nichts bekanntlich auch nichts kommt, haben wir oben jeweils eine kleine Kraft-Ausdauer-Einheit eingebaut, die aus unterschiedlichen Elementen (z.B. 10 Burpees, 10 Tuck-Jumps oder 20 Mountain-Climbers und 8 Hock-Streck-Sprüngen) bestand. Alle Elemente mussten mindestens zwei Mal wiederholt werden.

 

Heute (das Training war gestern abend um 8) geht es allen gut, niemand hat Muskelkater, aber gestern haben wir alle schön gekeucht. Das schreit nach baldiger Wiederholung!