Run2beat beim 10. Airport Night Run in Berlin

Endlich endlich Saisonauftakt! Ich hab mich so sehr darauf gefreut! Schon seit ein paar Jahren wollen ein paar Jungs aus meiner Laufgruppe und ich zum Airport Night Run nach Berlin, bislang ging das nie, weil der Night Run häufig am selben Wochenende stattfand, wie unser Heimmarathon, der Leipzig Marathon, der fest im Kalender markiert ist. In diesem Jahr hatten wir Glück. Außerdem habe ich vom lieben Team von "Berlin läuft" einen Freistart bekommen, als Dank dafür, dass ich beim BIG25 in Berlin Zeitläuferin war (und auch in diesem Jahr wieder sein werde).

 

Am Tag vor dem Lauf bin ich tatsächlich mit Halsschmerzen aufgewacht!! Eigentlich bedeutet eine Erkältung für mich Laufverbot, ohne Diskussion. Aber diesen Lauf wollte ich nicht verpassen, zu lange wollte ich den mal mitlaufen.

Deshalb sind wir einfach trotzdem hingefahren. Das schon häufig beschwärmte Ambiente im Sonnenuntergang auf dem Rollfeld des noch unfertigen Flughafens BER laufen zu dürfen, wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen. Ich beschloss einfach nicht Volllast zu laufen, um meine Gesundheit nicht zu gefährden. 

Schon die Ankunft war ein Highlight, denn es gab unzählige Parkplätze direkt neben Startunterlagenausgabe, Garderoben und Co. Obwohl der Veranstalter auf seiner Website darauf hingewiesen hatte, dass man zur Startunterlagenausgabe bitte 1,5 Stunden eher da sein möge, mussten wir gar nicht anstehen. Überhaupt waren wir gefühlt die einzigen auf dem ganzen Gelände. Allerdings waren wir auch 2 Stunden zu früh da. Aber als vorbildliche Äuswärtige sind wir rechtzeitig von Leipzig nach Berlin losgefahren, denn wir haben alles schon erlebt. Pannen mit ADAC-Einsatz und so. Kein Spaß, nur wenige Minuten vor einem Wettkampf. 

Grade, als wir uns ärgern wollten, dass wir scheinbar zu früh losgefahren waren, wurde uns eine etwa halbstündige Führung durch den noch unfertiger Flughafen BER angeboten. Was für ein Service, wir haben uns gefreut und die Führung mitgemacht, die sehr spannend war und von einer wirklich netten Dame mit Berliner Schnauze superinteressant durchgeführt worden war.

Der Lauf selber war phänomenal! Nicht nur das Ambiente (der Lauf auf Flughafengelände und Rollfeld in den Sonnenuntergang hinein), sondern auch Orga und Stimmung waren wirklich toll. An unserem Laufabend lag noch ein bisschen Nebel über dem Rollfeld, was die ohnehin besondere Stimmung noch verstärkt hat. Das Gefühl, auf einem Untergrund zu laufen, den sonst nur Flughafenmitarbeiter unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen betreten dürfen, war schon besonders. Alles war ruhig und weit und die Umgebung karg. Mit Einbruch der Dämmerung, wurde die Strecke von den kleinen bunten Begrenzungsleuchten der Start- bzw. Landebahn gesäumt. Einzigartig! Natürlich ist die Strecke auch superflach und lässt sich hervorragend laufen.

 

Auch die Nachverpflegung war gut, es gab sogar echtes Bier im Ziel, was aber leider die typisch deutschen Nichttugenden immer wieder hervorbringt (nicht nur in Berlin). Es wird sich nämlich darauf berufen, dass man ordentlich in der Schlange stehen muss, wer das übersieht oder aus Versehen einen Schritt aus der Schlange raustritt, wird  auch vom sonst so überfreundlichen Läufervolk rücksichtslos angepöbelt. Beim Bier und beim In-der-Schlange-stehen kennt der Deutsche keine Freunde. Erst recht nicht, wenn beides zusammenkommt. Ich musste mir darum allerdings keine Sorgen machen, denn als einziges Mädchen einer überwiegend aus Männern bestehenden Laufgruppe werde ich als letzte Finisherin unter uns regelmäßig mit einem bereits organisierten Bier im Ziel begrüßt. Danke Markus!! 

Auch das Funktionsshirt (ein schwarzes Longsleeve) vom 10. Airport Night Run ist wirklich schön (wobei das ja Geschmackssache ist) und hat eine angenehme Qualität.

Wir wollen im nächsten Jahr jedenfalls unbedingt wieder nach Berlin zum Flughafenlauf, solange es ihn noch gibt. In den Jahren danach werde ich wohl ab und zu im Flugzeug auf dem BER über's Rollfeld rollern, ich mich reinlächeln und mich freuen, dass ich diesen Boden bereits mit meinen Laufschuhen haben durfte!

 

 

Eure Run2beat.

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Kommentare: 3
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