DON'T COMPLAIN ABOUT THE RAIN! - ODER: WIE DU DEINEN SCHWEINEHUND IM REGEN STEHEN LÄSST


 

 

Jetzt im Herbst könne man ja nicht mehr so gut draußen laufen gehen, höre ich oft. Die "schlechte" Jahreszeit muss aber kein Grund sein, mit dem Laufen aufzuhören. Es ist zwar wirklich schwer, sich aufzuraffen, wenn es draußen grau ist und am besten noch regnet. Aber für ein erfolgreiches Lauftraining scheint mir eine Grundregel unverzichtbar zu sein:

Nichts und niemand steht Eurem Training im Weg. Nicht das Wetter, nicht Euer Job und auch nicht Euer Partner, Eure Familie oder Freunde.

 

Freilich haben es einige aufgrund Ihrer Arbeitszeiten oder familiärer Verpflichtungen schwerer als andere, ihr Training regelmäßig in den Tagesablauf zu integrieren. Aber wer wirklich fit werden und bleiben will, muss Raum schaffen und die Hindernisse überwinden. Egal welche es sein mögen.

Im Herbst und Winter ist es häufig der Schweinehund, der sich bei grauem Nieselwetter meldet. Mir ging es auch sehr oft so. Mittlerweile weiß ich, dass graues Nieselwetter mein Lieblingslaufwetter ist. Bei warmen Temperaturen dehydriere ich schnell, meine Herzfrequenz ist höher, ich bin schneller außer Atem. Meine Haut trocknet aus, ich habe ständig Durst und muss eigentlich ständig einen Trinkgürtel mitnehmen. Meine Hände und Füße schwellen bei langen Läufen an, die Gefahr Blasen an den Füßen zu bekommen steigt. 

All diese Probleme habe ich bei Schmuddelwetter nicht. Der Regen kühlt die Haut angenehm, ich brauche erst für Strecken ab 15km eine Trinkflasche, meine Herzfrequenz bleibt im Rahmen. Auch der Stolz danach ist um einiges größer. Im Sommer ist jeder draußen. Nicht so bei schlechtem Wetter im Herbst. Schon ein kurzer Lauf bei Regen oder Schnee am Wochenende taugt als Generalerlaubnis den Rest des Wochenendes auf der Couch mit Netflix, Tee und gutem Essen zu verbringen.

Auch die Bewunderung der Kollegen am nächsten Montag ist einem sicher. Und für die Pärchen unter uns: Es schweißt zusammen, sich zusammen aufgerafft und zusammen nass und dreckig geworden zu sein. Und es macht Spaß. Nicht umsonst heißt es: Couples that train together stay together.

Apropos nass werden: Na klar sträubt man sich innerlich immer dagegen rauszugehen, wenn es regnet. Aber nass werden wir beim Laufen sowieso. Duschen müssen wir danach sowieso. Dann können wir also auch nass werden. Außerdem gibt es tolle wasserabweisende Laufkleidung (noch ein Argument!).

Und das Gefühl, nach einem Lauf bei vermeintlich widrigen Bedingungen heim zu kommen (egal ob alleine oder zu zweit) ist unbezahlbar! Und auch während des Laufes sind die Blicke der Leute aus vorbeifahrenden Autos heraus unbezahlbar.

Lasst Petrus nicht entscheiden, ob Ihr fit werdet und laufen geht - Bestimmt es selbst!

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Kommentare: 3
  • #1

    Christina (Dienstag, 17 November 2015 11:38)

    Sehr schön geschrieben...Meine Bewunderung ist Dir jeden Montagmorgen sicher <3

  • #2

    Randa Heppner (Mittwoch, 01 Februar 2017 15:51)


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